Dienstag, 9. März 2010
ElbaInfo elbaInsel Elba home page
Suche
Ort
Struktur
Kategorie
Name

Suchen Sie hier Ihre Unterkunft auf Insel Elba

Kajak

Text: Fremdenverkehrsamt des Toskanischen Archipels

Für alle, die Exkursionen mit dem Kajak lieben, die eine Liebe für die langen Felsenküsten empfinden, die sich gerne entlang den Kliffen bewegen, Strände und mit mediterraner Macchia (Buschwäldern) bewachsene Einbuchtungen entdecken möchten, besteht überhaupt kein Zweifel – der richtige und bevorzugte Platz ist absolut: Die Insel Elba.

Der Ausflug ist nur bei optimalen Seewetterbedingungen und für Experten sowie Trainierte empfehlenswert.

Die westliche Küste mit dem Kajak: Marina di Campo - Procchio

Ausgangspunkt: Marina di Campo.
Zielpunkt: Procchio.
Länge: 47 km.
Schwierigkeitsgrad: Der Ausflug ist sehr anspruchsvoll, kann aber auf verschiedene Etappen aufgeteilt werden.
Sehenswürdigkeiten: Geologische Sehenswürdigkeiten und herrliche Aussichtspunkte

Vom herrlichen Strand von Marina di Campo aus nehmen wir Kurs Richtung Südwest, Golf von Galenzana.
Das „Kleine Bad“, eine Untiefe, die während Niedrigwasser komplett aus dem Meer ragt, birgt für unsere Kanus keine Probleme, da sie schnell und gewand über eine handbreit Wasser hinweg gleiten. Nachdem wir Punta Bardella überrundet haben, fahren wir entlang der Küste zur Grotte „Bue Marino“ und dann zur Grotte „Vescovo“, in die wir auch mit unseren Kajaks einfahren können.

Am Kap Poro, an der hohen und felsigen Küste vorbei, finden sich einige kleine Steinstrände die zum Baden einladen. Nach dem Granitfelsen erreichen wir die Grotte „Azzurra“: Ein transparentes Meer mit außergewöhnlichen Lichtspielen öffnet die Herzen. Den Golf von Cavoli hinter uns lassend, kommen wir an den feinen, weißen Sandstrand von Seccheto, der ein geradezu karibisches Flair in der Bucht von Fetovaia anmuten lässt.

Nach diesem Punkt überrascht uns Elba wie immer in einer schwarzweißen, abwechslungsreichen Serie von Stränden mit ihren traumhaften Einbuchtungen. Danach passieren wir den Felsen von Ogliera, mit seinem ausgestrecktem Relikt am Meeresgrund, welches in wenigen Metern Tiefe zu sehen ist.
Am Horizont scheinen die Inseln zu schwimmen – die nahe Insel Pianosa und der unverwechselbare Kegel des Montecristo.
Auf den Schultern des Pomonte erstreckt sich ein kleines Dörfchen. Von weitem zeichnen sich der Monte Capanne und die grünen Weinberge des Tales von Poio ab, die einen herrlichen Kontrast zum Granit bilden.

Wir befinden uns nun in westlicher Richtung: Die weißen Felsen von Chiessi, „Der Finger“ von Korsika – so weit weg und doch so nah – Punta Nera, der westlichste Zipfel Elbas.
Nach dem Leuchtturm von Punta Polveraia, zwischen kleinen Grotten und verstreuten Felsen, geht es weiter bis Zanca und Kap Sant’Andrea. Ein wichtiger Orientierungspunkt für die Seefahrer aus vergangenen Zeiten.

Die Nordküste Elbas empfängt uns mit seinem Reichtum an mediterraner Macchia, dem Blick auf das ferne Capraia und mit ein bisschen Glück ist es vielleicht auch möglich, das Wasserausschnauben eines Wals zu sehen.

Es ist hier wirklich keine Seltenheit, Walfische zu beobachten, die sich bis auf wenige Meter der Küste annähern. Der beeindruckenden Felsen von Nasuto, vor Marciana Marina (hier ist eine Rast ein muss!), zeigt sich mit seinem Turm und ganz weit oben, mit den Kastanienbäumen des Capanne.

Am „Punta della Crocetta” müssen wir den Felsen von Paolina umfahren. Unsere Exkursion endet an der großen Sandfläche von Procchio.

 

Kostbare Steine: Marina di Campo - Lacona

Der Ausflug ist nur bei optimalen Seewetterbedingungen und für Experten sowie Trainierte empfehlenswert.

Ausgangspunkt: Marina di Campo.
Zielpunkt: Lacona.
Länge: 15 km.
Schwierigkeitsgrad: Der Ausflug ist sehr anspruchsvoll, kann aber auf verschiedene Etappen aufgeteilt werden.
Sehenswürdigkeiten: Geologische Sehenswürdigkeiten und herrliche Aussichtspunkte.

Vom Strand Marina di Campo aus paddeln wir entlang der linken Seite des Golfes und gleiten entlang der Küsten und Inselchen von Porto Caccamo: Das Meerkajak mit seiner geringen Wassertiefe ist das einzige Wasserfahrzeug, das sich hier durch die verstreute Felslandschaft bewegen kann. Es ist stabil, einfach zu steuern und aufgrund seiner speziellen Abdeckung (Piek) ist es möglich, die Kleidung trocken zu halten und auch Proviant für ein verdientes Picknick am Strand mit zu nehmen.

Aber zurück auf unseren Ausflug. Das Meer schimmert smaragdgrün und die Düfte der mediterranen Macchia (Buschwälder) erfüllen die Luft. Und hier sind die bezaubernden Buchten mit den beiden, kleinen Kieselsteinstränden, die wie eingefasste, kostbare Steine aus rotem Granit erscheinen.

Weiter auf unserer Rute treffen wir auf Rota, mit einem Aufeinanderfolgen von Mikroeinbuchtungen im schwarzen Felsen. Den Golf von Fonza durchquerend und Priolo hinter uns lassend, erreichen wir Longio, wo das Weiß des Granits das Meer türkisfarben erscheinen lässt. Das beherrschende Tal des Königs beschwört altertümliche Legenden, aus den längst vergangenen Tagen der Insel, hervor.

Nach Mete lassen wir rechts von uns den Felsen Triglia liegen und erreichen vorher Ripa Nera und dann die Bucht von Fico. Hier bieten strahlende Kristalle aus Granit ein ungeahntes Schauspiel auf den Felsen.
Ein wenig weiter liegt eine kleine Grotte mit einer Süßwasserquelle. Ein gern besuchter Platz der hier ansässigen Seevögel. Weiter geht’s in Richtung der Untiefen von Coralline. Der enorme Granitblock steigt bis in eine Tiefe von 73 Metern hinab und weist ein reiches und vielfältiges Leben im transparenten Meer auf. Hier stürzen sich die eleganten Kormorane ins Meer um auf Beutesuche zu gehen.

Der herrliche Strand von Paradiso, für Schiffe und Schlauchboote nicht zugänglich, bietet im Schatten der schönen Grotte einen optimalen Rastplatz.
Ein wenig später erreichen wir die Bucht Inferno, mit einer Vielzahl von Seemöwen und reichen, mit Seegras bewachsenen Wassertiefen, die verschiedenen Fischarten ein optimales Zuhause bieten.

An Contessa vorbei, sieht man auf den Schultern dieses Punktes die militärischen Aufstellungen aus dem zweiten Weltkrieg. Unsere Exkursion endet auf den weichen Sandflächen von Lacona. Marina di Campo-Lacona ist nur eine der zahlreichen Etappen, von denen man eine Umschiffung der Insel starten kann. Die Küsten Elbas bieten noch viele weitere Überraschungen.

Noleggi Imbarcazioni Noleggi  auto moto Pizzerie Ristoranti Agenzie Immobiliari Agriturismo Ville Agenzie turistiche Campeggi Appartamenti Bed & Breakfast Residence Hotel e alberghi
Infoelba s.r.l. übernimmt keine Verantwortung für den Gebrauch von Marken und Slogans,
die von den Inserenten benutzt werden, und für eventuelle falsche Angaben.
Außerdem informiert es, die auf dieser Stelle publizierte Preislilsten, Fahrpläne,
Termine und weiteres informative Material können verändert werden.
Info Elba
©1999-2010 Infoelba s.r.l. - Viale Teseo Tesei, 12 - Centro Servizi Il Molino - 57037 Portoferraio (LI)
P. IVA 01130150491
infoelba
® ist eine eingetragene Schutzmarke - Alle Rechte vorbehalten - E.mail: